DocCaro klärt die gängigsten Medizinmythen auf!

Hast du dich jemals gefragt, ob Schnaps wirklich bei der Verdauung hilft? Oder ob der Schlaf vor Mitternacht wirklich der wertvollste ist? Es gibt so viele Mythen rund um die Medizin, dass es schwer ist, den Überblick zu behalten. Aber keine Sorge, heute werden wir mit Hilfe von Doc Caro, einer renommierten Medizinerin und Autorin, sechs dieser Mythen genauer unter die Lupe nehmen und herausfinden, was wirklich dran ist.

Als Teil des Contentnetzwerks netz.VRK hat Doc Caro bereits mehrere informative Videos zu diesem Thema veröffentlicht. Ihr neuestes Buch „Bleibt das Herz stehen, wenn man niest?“ widmet sich speziell den gängigsten Medizinmythen und ihrer Aufklärung.


Los geht’s!

1. Alkohol wärmt von innen: Dieser Mythos ist weit verbreitet, doch falsch. Auch wenn man sich nach dem Konsum von Alkohol warm fühlen mag, erweitern sich lediglich die Blutgefäße, was zu einem Wärmegefühl führt. In Wirklichkeit jedoch verliert der Körper dadurch Wärme, was zu einer Abkühlung führen kann.


2. Wunden heilen am besten an der Luft: Hier liegt der Volksmund richtig! Für kleine, alltägliche Wunden ist es tatsächlich vorteilhaft, sie an der Luft heilen zu lassen. Dies ermöglicht eine bessere Belüftung und fördert die Bildung einer Kruste, die den Heilungsprozess unterstützt. Natürlich gibt es aber auch Wunden, die eine spezielle Behandlung brauchen!


3. Der Schlaf vor Mitternacht ist am wertvollsten: Auch diesen Mythos können wir bestätigen. Schlaf vor Mitternacht ist besonders wichtig, da zu dieser Zeit (also kurz nach dem Einschlafen) vermehrt die sogenannten REM-Schlafphasen auftreten, die für eine erholsame Nachtruhe entscheidend sind.


4. Kalte Füße oder nasse Haare führen zu Erkältung: Hier herrscht eine weit verbreitete Annahme, die jedoch nicht ganz richtig ist. Kalte Füße oder nasse Haare allein verursachen keine Erkältung. Diese werden vielmehr durch Viren verursacht. Allerdings können kalte Füße dazu führen, dass wir uns noch unwohler fühlen, wenn bereits ein Virus vorhanden ist.


5. Schnaps hilft bei der Verdauung: Leider ist auch dieser Mythos nicht wahr. Obwohl einige Menschen glauben, dass ein Schnaps nach dem Essen die Verdauung fördert, zeigt die Forschung, dass Alkohol die Verdauung tatsächlich negativ beeinträchtigen kann.


6. Man bekommt eine orangene Haut von zu vielen Möhren: Tatsächlich ist dieser Mythos wahr. Möhren enthalten Beta-Carotin, das vom Körper in Vitamin A umgewandelt wird. Bei übermäßigem Verzehr kann sich dieses in der obersten Hautschicht ablagern und einen orangefarbenen Hautton verursachen.

Medizinmythen, wie die Sache mit dem alt-bekannten Verdauungsschnaps, sind oft hartnäckig und können selbst von vermeintlich vernünftigen Menschen geglaubt werden. Doch wie wir gesehen haben, basieren viele dieser Mythen nicht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Auf dem YouTube-Kanal von Doc Caro gibt es weitere spannende Videos zu medizinischen Themen! Schau doch gern mal vorbei: https://www.youtube.com/@DocCaro!

No Planet B – so reist du nachhaltig

Im Juni sind die Sommerferien zum Greifen nahe! Viele freuen sich darauf, im Urlaub den Alltag hinter sich, und die Seele baumeln zu lassen. Bei manchen reist jedoch das schlechte Gewissen mit, weil Reisen oft alles andere als gut für die Umwelt ist. Unsere Juni-Challenge sind deshalb ein paar nachhaltige Reise-Tipps für dich!

Dein Reiseziel

Viel von unserer schönen Welt sehen zu wollen, ist mehr als verständlich! Aber kennst du wirklich schon alle Städte in deinem Heimatland? Wenn du auf nachhaltiges Reisen achtest, macht es Sinn, ihnen eine Chance zu geben. Denn je näher dein Ziel liegt, umso geringer sind deine Emissionen. Dein Urlaubsort-Reiseverhältnis sollte daher stimmen! Je weiter du reist, desto länger solltest du dortbleiben können.

Nachhaltiger Fliegen

Flugreisen sind leider die umweltschädlichste Art, die Welt zu entdecken. Es bleibt also immer noch am besten, möglichst aufs Fliegen zu verzichten. Einige schöne Orte würden uns dann aber verwehrt bleiben. Denn um sie zu sehen, müssen wir fliegen. Es ist also wichtig, dass wir es so nachhaltig wie möglich tun:

 

  • Mit leichtem Gepäck reisen! Je weniger Gewicht im Flugzeug transportiert wird, umso geringer ist die Umweltbelastung.
  • Economy-Class fliegen! Auch wenn du dir mehr leisten kannst, ist Economy-Class für die Umwelt die bessere Wahl. Wegen der dicht beieinanderstehenden Sitze ist der CO2-Verbrauch pro Person um mehr als die Hälfte geringer als in First oder Business Class.
  • Flüge kompensieren! Bei de oder myclimate.org kannst du deinen CO2-Verbrauch berechnen und durch Projekte rund um Klimaschutz, erneuerbare Energien und Armutsbekämpfung ausgleichen.

 

Die richtige Unterkunft

Zum nachhaltigen Reisen gehört auch die bewusste Wahl deiner Unterkunft! Große Hotelketten sind fast nie nachhaltig, schau dich lieber nach lokalen oder familiengeführten Unterkünften um. Informiere dich darüber, wie die Arbeitsbedingungen vor Ort sind, oder ob sich der Anbieter für die Umwelt oder soziale Projekte einsetzt. Denn im Urlaub gilt das gleiche wie zuhause: Menschen, Tiere und Natur freuen sich über unseren Respekt.

 

Was sind deine Tipps für nachhaltiges Reisen? Wir wünschen dir wunderbare Ferien, wo auch immer du sie verbringst.

Warum wir eine „Pocketlist“ für den Klimaschutz brauchen

Selbst wenn du dich zu den Menschen zählst, die aktiv etwas gegen den Klimawandel tun wollen, du dich regelmäßig informierst und auf deinen ökologischen Fußabdruck achtest – du hast immer noch das Gefühl, dass der Klimawandel und seine Bedrohung dich überfordern und dich hilflos machen? Vielleicht würde es dir helfen, eine “Pocketlist” für den Klimaschutz zu erstellen. Wenn du dich jetzt fragst, was genau das sein soll, bist du hier genau richtig!

Vermutlich kennst du schon den verwandten Begriff “Bucketlist”. Die Bucketlist, ein Begriff, der aus dem Englischen kommt und sich auf eine Liste von Dingen bezieht, die man tun möchte, bevor einen das Zeitliche segnet, ist vielen von uns bekannt. Das deutsche Sprichwort “Den Löffel abgeben” wird im Englischen mit “Kick the Bucket” (den Eimer umwerfen) übersetzt.

Die Bucketlist enthält oft große, lebensverändernde Ziele wie das Besteigen des Mount Everest oder das Tauchen im Great Barrier Reef. Diese Liste kann inspirierend sein, aber sie kann auch einschüchternd wirken, da die enormen Anforderungen und Ressourcen, die für die Verwirklichung dieser Ziele benötigt werden, oft überwältigend erscheinen. Schließlich sind es ja nicht umsonst “Lebensziele”.

In diesem Kontext entstand die sogenannte Pocketlist. Inspiriert von der Idee, kleinere, realistische Ziele zu setzen, die sogar in die Hosentasche (engl. Pocket) passen. Der Begriff wurde von „Glamour UK“ geprägt, und er bezieht sich auf eine Liste von erreichbaren Zielen, die nicht nur machbar sind, sondern auch motivierend wirken. Eine Bucketlist to go, quasi.

Und wieso brauchen wir jetzt eine Pocketlist für den Klimaschutz? Der Klimawandel ist zweifellos eine der drängendsten Herausforderungen unserer Zeit. Doch die enormen Dimensionen dieser globalen Bedrohung können uns dazu verleiten, in eine Art Ohnmacht zu verfallen. Die Pocketlist für den Klimaschutz bietet einen Ansatz, um diesem Gefühl der Hilflosigkeit entgegenzuwirken. Anstatt uns auf utopische Ziele zu konzentrieren, sollten wir kleine Schritte in Betracht ziehen, die jede/r Einzelne unternehmen kann.

Zum Schluss gebe ich dir ein paar Beispiele, wie diese Pocketlist aussehen kann. Von dieser kannst du zum Beispiel jeden Tag in der Woche einen Punkt in Angriff nehmen. Oder die Punkte nacheinander in dein Leben integrieren. Eben so, wie es am besten für dich passt. Wichtig ist nur, dass viele Menschen sich an den kleinen Dingen beteiligen.

Plastikverzicht im Alltag: Verpflichte dich dazu, Einwegplastik zu reduzieren. Tausche Plastikflaschen gegen wiederverwendbare Behälter aus und bevorzuge nachhaltige Verpackungen.

Öffentliche Verkehrsmittel nutzen: Reduziere deinen CO2-Fußabdruck, indem du öffentliche Verkehrsmittel bevorzugst oder auf umweltfreundliche Fortbewegungsmittel wie Fahrräder umsteigst.

Energie sparen: Installiere energieeffiziente Geräte, schalte elektronische Geräte aus, wenn sie nicht in Gebrauch sind, und nutze erneuerbare Energiequellen, wenn möglich.

Nachhaltige Ernährung: Reduziere den Fleischkonsum, unterstütze lokale Bauernmärkte und wähle Produkte mit geringem ökologischem Fußabdruck.

Umweltaktivismus: Engagiere dich in lokalen Umweltinitiativen, sei es durch Müllsammelaktionen, Baumpflanzungen oder Aufklärungskampagnen. Besuche Demonstrationen, sei laut im Kampf gegen den Klimawandel.

Die Pocketlist für den Klimaschutz ermöglicht es uns, konkrete, erreichbare Schritte zu setzen, die nicht nur gut für die Umwelt sind, sondern auch unser persönliches Engagement stärken. Indem wir uns auf kleine Veränderungen fokussieren, können wir gemeinsam einen großen Unterschied machen. Denn du kannst die Welt nicht an einem Tag retten, aber du kannst heute damit anfangen, sie zu schützen