Es weihnachtet sehr- 5 Dinge die dein Weihnachten besonders machen

Kennst du ihn auch? Diesen Moment in der Weihnachtszeit, der so eigentlich nicht geplant war? Auf einmal ist er da! Stress, überall nur Stress.

Die Suche nach dem perfekten Geschenk, der besten Idee, der tollsten Geschenkverpackung, volle Geschäfte, verspäteter Onlineversand… plötzlich wächst statt weihnachtlicher Vorfreude die Sorge, irgendjemanden zu enttäuschen. Mittlerweile spielt Konsum eine große Rolle an Weihnachten. Aber wäre es nicht schön, wenn es in diesem Jahr nur eine Nebenrolle ist?

Damit deine Weihnachtszeit so schön wird wie im Film, haben wir dir 5 Dinge rausgesucht, die in diesem Jahr eine besondere Hauptrolle spielen könnten:

ZEIT!

Alles fängt damit an, sich Zeit zu nehmen. Wie wäre es, das in diesem Jahr ganz bewusst zu tun? Sich im Vorfeld Gedanken zu machen, wer einem wirklich wichtig ist, wem man an Weihnachten seine Zeit schenken möchte. Und dann ohne Smartphone, Fernseher und Stress gemeinsam zu kochen, zu schlemmen und zu entschleunigen. Ganz anders als der Alltag, oder?

WEIHNACHTSVIBE!

Glitzernde Lichter überall, das Hoffen auf den ersten Schnee, Weihnachtslieder, eine dampfende Tasse Tee in den Händen, leckeres Essen, gemütlicher Kerzenschein, der Geruch von Tannenbäumen, raschelndes Geschenkpapier… es gibt so viel, das Weihnachten zu was ganz Besonderem macht, wenn wir die Atmosphäre bewusst fühlen.

ERINNERUNGEN!

Fast jeder hat schöne und klare Erinnerungen an Weihnachten, egal wie lange sie her sind. Das Gefühl als Kind morgens aufzuwachen, und sich aufs Christkind oder den Weihnachtsmann zu freuen. Das erste Mal den geschmückten Baum sehen. Genau die Puppe oder das Spiel zu bekommen, das man sich so sehr gewünscht hat. Einfach unvergesslich!

TRADITION!

Egal, wie herausfordernd und aufwühlend das Jahr war, an Weihnachten steht die Zeit still. Und der besondere Weihnachtsvibe schafft es, dass sich selbst Wiederholungen- wie zum 100. Mal den gleichen Film zu schauen- wunderbar anfühlen. The same procedure as every year!

GEMEINSAM!

All diese Dinge- die Zeit, der Weihnachtsvibe, Erinnerungen und Traditionen – sind gemeinsam am aller schönsten. Also egal, wen du lieb hast: macht euch gemeinsam eine unvergessliche Zeit!
Wir wünschen dir und deinen Lieben ein besinnliches Weihnachten mit genau dem Fest, das euch glücklich macht.


Was ist DIR an Weihnachten ganz besonders wichtig?

Wachstumsschmerzen – wie kann mein Herz an Krisen wachsen?

Ihr Lieben,

auf der Suche mit Herz zu sein, bedeutet auch, auf unbeliebte Gefühle zu treffen! Und auf Platz 1 des Gefühls-No-Gos ist wohl dieses: der allseits unbeliebte Schmerz. Obwohl er zweifelsfrei zum Leben gehört, wir sogar durch ihn zur Welt kommen, gehen in Herzen ganze Mauern hoch, wenn er zu nah kommt.

Und ich frage mich: Muss das sein? Können wir den Schmerz nicht auch für uns nutzen? Ist er nicht, wie jedes andere Gefühl, nur eine Information? Denn eines bedeutet auf der Suche mit Herz zu sein noch: Sich nicht damit abzufinden, dass Dinge schwierig sind. Mit einer gemischten Identität aus Deutsch und Arabisch, ist meine Seele einige schmerzhafte Erfahrungen gewöhnt. Meine Familie, meine Ahnen, wir alle, haben viel erlebt.

Besonders in den letzten Jahren hatte ich oft das Gefühl, dass der Schmerz der Welt, das Leid der Nachrichten, die mehr als schlimme Schlagzeilen bedeuteten, mich überrollten. Und ich verstand, was Schmerz unbeliebter als jedes andere Gefühl macht: Die Angst, dass die Dunkelheit für immer bleibt.

Vielleicht habe ich mich in Berlin deshalb gleich so zuhause gefühlt! Denn neben frei, im Wandel und verrückt- ist Berlin vor allem eins: schmerzerprobt. Noch heute, nach ganzen zehn Jahren in dieser Stadt, kann ich sie fühlen: die besondere Energie, die Menschen inspiriert, sich zu verändern!

Denn Berliner haben verstanden, was der einzige Weg ist, mit Krisen umzugehen: sich solange zu verändern, bis dein Leben sich wieder richtig anfühlt. Dass seinen eigenen Weg zu gehen, egal, was andere denken, das einzige ist, dass auch in der größten Dunkelheit, das Licht anknipst.

Ich weiß, dass es schon viele Kalendersprüche für schlimme Tage und Krisen gibt. Ich kenne sie alle! Aber hier noch eine Weisheit, die stimmt:

Die Nacht ist am Dunkelsten, kurz bevor die Sonne aufgeht.

Kopf nein, Bauch ja – macht Kontrolle oder Schicksal glücklicher?

Ihr Lieben,

mit dem Kopf entscheiden, fiel mir schon immer schwer!

Ich weiß, dass in ihm eine Menge schlauer Dinge passieren, aber mein Glaube verhindert oft, meinem Kopf zuzuhören.
Ich glaube an Schicksal! An den inneren Kompass, der uns in genau das Leben lenkt, für das wir bestimmt sind! Den Kompass in uns, den wir spüren, wenn sich unser Bauchgefühl meldet.

„Die Vorstellung, dass wir jemandem ausgeliefert sind, gefällt mir nicht.“, sagt ein Freund von mir oft. „Schicksal ist mehr was für Frauen! Ich hab mein Leben gerne selbst im Griff.“
Ich gebe ihm Recht! Schicksal bedeutet tatsächlich, sein Leben nicht „im Griff“ zu haben. Und weil ich ihn nicht unnötig beunruhigen will, verschweige ich eine Tatsache: Das gilt nicht nur für Frauen!

Wir alle sind immer wieder Themen im Leben ausgeliefert, die wir nicht steuern können. Themen, bei denen nur beten und loslassen hilft. Liebe, Krankheit, Tod… liegen nicht in unseren Händen! Wie wir ihnen begegnen, daran wachsen, lernen, unseren Kopf einzusetzen, um uns zu schützen – ist Teil unseres Schicksals. Und vielleicht sogar ein Grund, warum wir hier sind!

In meinem Fall bedeutet hier: Berlin.

Die Stadt, die mein Lebensgefühl teilt! Die weiß, dass es im Leben nicht immer leicht ist. Und dass es glücklich macht, sich davon abzulenken! Die Kontrolle auch mal zu verlieren. Berlin steckt voller Momente, in denen ich genau das kann!

In Fotoausstellungen eintauchen, Kunst auf Wochenmärkten entdecken, eine Sommernacht an der Spree mit einer Freundin durchquatschen, mich durch drei verschiedene Welten in einer Straße essen! Momente, in denen mein Kopf ruhig ist, Zeit und Raum stillstehen.

Nichts im Griff haben, kann ich schließlich auch morgen noch.

Halten will der Mensch - Gott fordert das Loslassen.